WICHTIGE MITTEILUNGEN

Resultate einer Umfrage zum Homeschooling in Stäfa

In der Schule Stäfa wollte man nach der Wiedereröffnung der Schulen einen Eindruck gewinnen, wie die Zeit des Homeschooling in den Familien erlebt wurde und welche Schlüsse sich allenfalls daraus für einen zukünftigen digitalen Unterricht ziehen lassen. So wurde in den Wochen zwischen dem 4. und 15. Mai 2020  eine Umfrage in allen Schuleinheiten mit sechs Fragen gestartet. Eltern von 690 Kindern haben an der Evaluation mittels Weblink teilgenommen.

Hier die Resultate:

Zur Frage, wie zufrieden die Familien mit dem Homeschooling waren, variierten die positiven Anworten (sehr bis extrem zufrieden) zwischen 80 % und 98.46%. Auf der andern Seite der Skala (weniger bis überhaupt nicht zufrieden) schwankten die Prozentzahlen zwischen 0.77 und 5.73. Es gab keine besonders auffälligen Unterschiede zwischen der Primar- und der Oberstufe. Insgesamt kann man folgern, dass den Lehrpersonen die Organisation des Homeschooling sehr gut gelungen ist.

Viele positive Rückmeldung gab es auch zur Frage, wie das Homeschooling zu Hause funktionierte. Der höchste Wert kam von der Oberstufe (91.43% gut bis sehr gut). Dies ist nicht erstaunlich, sind die Kinder in der Oberstufe wohl schon einiges vertrauter mit dem selbständigen Lernen und überdies vermutlich auch an digitalem Unterricht grundsätzlich interessiert. Einige Eltern erlebten das Homeschooling als belastend bis sehr belastend (Höchstwert 14.68%). Eltern von Oberstufenkindern waren am wenigsten belastet (1.9%).

Videokonferenzen fand eine Mehrheit zwischen 54% und 85% sinnvoll. Die höchste Zustimmung kam wieder von Oberstufeneltern und nur 1.9% (tiefster Wert) von ihnen beurteilten Videokonferenzen als nicht sinnvoll.

Die Antworten zur Frage nach der Dauer, welche die Kinder für die Schulaufgaben täglich aufgewendet haben, variieren sehr stark, nämlich zwischen „30 Minuten“ und „mehr als 5 Stunden“. Diese Angaben sind einerseits von der Stufe, anderseits aber auch vom individuellen Arbeitstempo abhängig, weshalb sich für die Gesamtschule kaum eine einheitliche Aussage machen lässt. Zwei offen formulierte Fragen wurden naturgemäss sehr unterschiedlich beantwortet. Die eine lautete: „Welche Elemente des Homeschooling sollten weiterhin beibehalten werden?“, die andere „Was ich sonst noch sagen möchte“.

Zur ersten Frage wurde sehr oft dahingehend geantwortet, dass das selbständige und individuelle Lernen (im eigenen Tempo und unabhängig von einem starren Stundenplan) positiv war. Der spätere Schulstart hat in einigen Familien mit Oberstufenkindern zu einer Entspannung zu Hause geführt. Es wurde auch erwähnt, dass das digitale Lernen fast von selbst vorangekommen sei (Learning by doing). Dies sind vielleicht Erkenntnisse, welche für die Weiterentwicklung in den Schulen von Wert sein könnten.

Der Kontakt zu anderen Kindern und den Lehrpersonen wurde aber vermisst, je jünger die Kinder, desto mehr. Wie wichtig das soziale Geschehen als Bestandteil der Schulbildung ist, wurde so wieder einmal deutlich.

Was die Eltern noch sagen wollten (zur letzten Frage), war vor allem ein grosses Dankeschön an die Lehrpersonen und die Schulleitungen. Sie dankten für die kreativen Aufträge, das Kontaktaufnehmen der Lehrpersonen und ganz allgemein für die Unterstützung. Die regelmässige und zeitnahe Kommunikation der Schulleitungen via Mail und Newsletter wurde auch mehrfach positiv erwähnt.

Insgesamt kann man sicher von einer zwar teilweise belastenden, sonst aber von Seite der Schule gut gemeisterten Homeschooling-Phase sprechen. Was daraus weitergelebt werden kann oder soll, wird die Zukunft zeigen.

Barbara Schmid, Schulpflege

Mitteilung Schulpflege 2/2020

Nach zehn aktiven Jahren in der Schulpflege hat Martin Kelterborn, FDP, auf den Sommer 2020 frühzeitig seinen Rücktritt aus der Schulpflege mitgeteilt. Eine neue berufliche Situation und die damit verbundene zeitliche Mehrbelastung hat ihn zum Rücktritt bewogen. Als Ressortleiter „Schülerbelange“ stand er in engem Kontakt mit Eltern, die Gesuche um Zuteilung der Schülerinnen und Schüler in die Schuleinheiten oder Entscheide über Promotionen und Übertritte stellten. Er wirkte ausserdem im Ausschuss Pädagogik mit, welcher unter anderem Gesuche um Sonderschulungen behandelt.

 

Die Schulpflege bedauert das frühzeitige Ausscheiden ihres Mitglieds, sie hat die engagierte Art von Martin Kelterborn sehr geschätzt. Sie hat aber auch Verständnis dafür, dass man sich entlasten muss, wenn viele Ansprüche nicht mehr unter einen Hut passen wollen.

 

Für die verbleibenden zwei Jahre der aktuellen Legislatur sucht die Schulpflege nun einen neuen oder eine neue Mitstreiter*in. Erste Wahlvorschläge sind bis zum 15. April beim Gemeinderat einzureichen.

 

Schulpflege Stäfa, 06.03.2020

 

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